Heilige Taenze von Gurdjieff Vierter Weg
Enneagram and the sacred laws of the universe

Gurdjieff Movements

Heilige Tänze

Die Gurdjieff Movements sind eine der wichtigsten Praktiken der Lehre des Vierten Weges. Gurdjieff und andere Wahrheitssucher unternahmen jahrelang in vielen Ländern des Ostens eine Reihe von Untersuchungen. Diese bewiesen, dass orientalische Tänze ihre tiefe religiöse, mystische und wissenschaftliche Bedeutung, die ihnen schon vor langer Zeit zukam, nicht verloren hatten.

Was den Tanz selbst betrifft, so hat er dieser Form eine ganz andere Bedeutung als die, welche wir in unserer modernen westlichen Welt zu denken gewohnt sind. So wie wir unsere Weisheit durch Bücher weitergeben, diente Kunst – wie diese Heiligen Tänze – in der Antike der Vermittlung höheren Wissens und religiöser Weisheit.

Der Schlüssel zum Sein

Gurdjieff’s Heilige Tänze ermöglichen die Erfahrung der Gesetze des Kosmos und der Energietransformation. Sie weisen uns den Weg, wie wir im Leben Sein und Präsenz erfahren können, anstatt endlos mechanischer Reaktionen ausgeliefert zu sein. Die Movements geben unserem Denken und den Sinnen eine Richtung.

Verbindung von Geist, Gefühl und Körper

Das Üben der Movements verbindet Geist, Gefühl und Körper. Sie schulen die moralische Kraft der Schüler und entwickeln ihren Willen und Geduld. Durch die Movements entsteht eine neue Energie, wenn alle Energien in uns miteinander verbunden sind. Diese Energie kommt aus einem höheren Teil unseres Geistes, an dem Intelligenz und Sehvermögen existiert. Wir sehen, was ist, ganz deutlich ohne Reaktion. Wir sehen uns so, wie wir sind. Ich sehe mich so, wie ich bin.

Vorwort zur Movements-Demonstration
Köln im November 2024

Gurdjieff Movements

Geschichte der Gurdjieff Movements

Zeitliche Einordnung

Die Geschichte der Movements und deren Unterweisung durch Georgi Ivanovich Gurdjieff ist sprunghaft, nichtlinear und von Ungewissheiten geprägt. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Sie stehen in Zusammenhang mit der Unbegreiflichkeit und Tiefe der von Gurdjieff vermittelten Lehre.

Prinzipiell lassen sich die Heiligen Tänze zwei Epochen zuordnen. Die Schwelle bildet Gurdjieff’s schwerwiegender Autounfall im Jahre 1924. Alle Tänze zwischen 1916 und 1924 können als „alte“ Movements klassifiziert werden, Gurdjieff’s erste Lehr- und Schaffensphase.

Die zweite Periode erstreckte sich von 1937 bis zu seinem Tode im Jahre 1949. Sie beinhaltet die „neuen“ Movements. Die Unterschiede zwischen der in diesen Abschnitten unterrichteten Tänze sind groß. Dies betrifft sowohl ihre Funktion als auch ihre Gestaltung. Gemein ist ihnen der zentrale Stellenwert in der Lehre von G. I. Gurdjieff (vgl. Wim van Dullemen (2018): The Gurdjieff Movements).

Gurdjieff Movements Heilige Taenze Demonstration
Gurdjieff Movements - Tibetanisches Gebet © 2024 App

Die erste Schaffensphase

Die älteren Movements wurden von der gesamten Gruppe seiner Schüler von 1918 bis zu den Aufführungen in 1923/1924 täglich für 5 bis 6 Stunden praktiziert. Von diesen Tänzen sind insgesamt 27 überliefert und werden bis heute praktiziert. Die „Six Obligatories“ gehören zu dieser Gruppe.

Die Obligatories zählen zu den allerersten Movements, die Gurdjieff bereits 1918 in Tiflis, Georgien, unterrichtete. Jeder neue Schüler musste diese Übungen zunächst erlernen, bevor er oder sie an den regulären Klassen teilnehmen konnte. Von enigen älteren Movements, die Gurdjieff zur Aufführung brachte und unterrichtete, blieb nur noch die Musik erhalten. Die Choreographien selbst wurden vergessen.

Wiederaufnahme der Movements

In den letzten zehn Jahren seines Lebens organisierte Gurdjieff beinahe täglich Movements-Klassen für verschiedene Gruppen. Er unterrichtete diese bis zu seinem Tod 1949. In dieser Zeit erschuf er das, was später als die „39-Serie“ bekannt wurde.

Ein wichtiger Unterschied zwischen den alten Movements und den neuen Tänzen besteht in ihrer musikalischen Begleitung. Gurdjieff komponierte die Musik für seine frühen Movements gemeinsam mit Thomas de Hartmann. Die Musik für die 39-Serie wurde jedoch von de Hartmann nach Gurdjieffs Tod komponiert – ohne dessen Anleitung.

In den neuen Movements wurden die religiösen und ethnologischen Elemente deutlich reduziert. Abstrakte Gesten und Positionen herrschen vor. Die Tänze waren noch schwieriger auszuführen als die früheren und erforderten von einer Klasse eine enorme Anstrengung in Bezug auf Präzision, Schnelligkeit und Aufmerksamkeit.

Im Rhythmus bestimmter Tänze, in den präzisen Bewegungen und Kombinationen der Tänzer werden bestimmte kosmische Gesetze lebhaft ins Bewusstsein gerufen. Solche Tänze werden Heilige Tänze genannt.“

G. I. Gurdjieff

Ursprung der Gurdjieff Movements

Obwohl die Ursprünge der Movements vielfach spekuliert und mystifiziert wurden, besteht wenig Zweifel daran, dass Gurdjieff die meisten von ihnen selbst erschuf. Einige dieser Tänze stammen aus dem Mittel- und Fernen Osten, wo Gurdjieff sie während seiner Reisen studierte und religiöse Gemeinschaften oder spezielle ethnische Gruppen besuchte. Die Mehrheit der Movements hat er jedoch selbst erschaffen.

Erhalt und Weitergabe der Tänze

Der heutigen Generation ist nur ein Fragment der von Gurdjieff angeleiteten Movements erhalten geblieben. Schätzungen zufolge etwa 30 aus der Frühphase und 220 aus der zweiten Periode.

Die Weitergabe und Lehre von Gurdjieff’s Heiligen Tänzen erfolgt durch diverse Organisationen und Privatpersonen. Diese standen in direktem Kontakt zu Gurdjieff oder seinen Schülern. Sie wurden von diesen unterwiesen und geben die lebende Lehre an nachfolgende Generationen weiter.

Gurdjieff Movements

Heilige Tänze

Die Gurdjieff Movements sind eine der wichtigsten Praktiken der Lehre des Vierten Weges. Gurdjieff und andere Wahrheitssucher unternahmen jahrelang in vielen Ländern des Ostens eine Reihe von Untersuchungen. Diese bewiesen, dass orientalische Tänze ihre tiefe religiöse, mystische und wissenschaftliche Bedeutung, die ihnen schon vor langer Zeit zukam, nicht verloren hatten.

Vermittlung von Wissen und Weisheit

Was den Tanz selbst betrifft, so hat er in dieser Form eine ganz andere Bedeutung als die, welche wir in unserer modernen westlichen Welt zu denken gewohnt sind. So wie wir unsere Weisheit durch Bücher weitergeben, diente Kunst – wie diese Heiligen Tänze – in der Antike der Vermittlung höheren Wissens und religiöser Weisheit.

Der Schlüssel zum Sein

Gurdjieff’s Heilige Tänze ermöglichen die Erfahrung der Gesetze des Kosmos und der Energietransformation. Sie weisen uns den Weg, wie wir im Leben Sein und Präsenz erfahren können, anstatt endlos mechanischer Reaktionen ausgeliefert zu sein. Die Movements geben unserem Denken und den Sinnen eine Richtung.

Verbindung von Geist, Gefühl und Körper

Das Üben der Movements verbindet Geist, Gefühl und Körper. Sie schulen die moralische Kraft der Schüler und entwickeln ihren Willen und Geduld. Durch die Movements entsteht eine neue Energie, wenn alle Energien in uns miteinander verbunden sind. Diese Energie kommt aus einem höheren Teil unseres Geistes, an dem Intelligenz und Sehvermögen existiert. Wir sehen, was ist, ganz deutlich ohne Reaktion. Wir sehen uns so, wie wir sind. Ich sehe mich so, wie ich bin.

Im Rhythmus bestimmter Tänze, in den präzisen Bewegungen und Kombinationen der Tänzer werden bestimmte kosmische Gesetze lebhaft ins Bewusstsein gerufen. Solche Tänze werden Heilige Tänze genannt.“

G. I. Gurdjieff

Gurdjieff Movements Heilige Taenze Demonstration
Gurdjieff Movements - Tibetanisches Gebet © 2024 App

Geschichte der Gurdjieff Movements

Zeitliche Einordnung

Die Geschichte der Movements und deren Unterweisung durch Georgi Ivanovich Gurdjieff ist sprunghaft, nichtlinear und von Ungewissheiten geprägt. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Sie stehen in Zusammenhang mit der Unbegreiflichkeit und Tiefe der von Gurdjieff vermittelten Lehre.

Prinzipiell lassen sich die Heiligen Tänze zwei Epochen zuordnen. Die Schwelle bildet Gurdjieff’s schwerwiegender Autounfall im Jahre 1924. Alle Tänze zwischen 1916 und 1924 können als „alte“ Movements klassifiziert werden, Gurdjieff’s erste Lehr- und Schaffensphase.

Die zweite Periode erstreckte sich von 1937 bis zu seinem Tode im Jahre 1949. Sie beinhaltet die „neuen“ Movements. Die Unterschiede zwischen der in diesen Abschnitten unterrichteten Tänze sind groß. Dies betrifft sowohl ihre Funktion als auch ihre Gestaltung. Gemein ist ihnen der zentrale Stellenwert in der Lehre von G. I. Gurdjieff (vgl. Wim van Dullemen (2018): The Gurdjieff Movements).

Die erste Schaffensphase

Die älteren Movements wurden von der gesamten Gruppe seiner Schüler von 1918 bis zu den Aufführungen in 1923/1924 täglich für 5 bis 6 Stunden praktiziert. Von diesen Tänzen sind insgesamt 27 überliefert und werden bis heute praktiziert. Die „Six Obligatories“ gehören zu dieser Gruppe.

Die Obligatories zählen zu den allerersten Movements, die Gurdjieff bereits 1918 in Tiflis, Georgien, unterrichtete. Jeder neue Schüler musste diese Übungen zunächst erlernen, bevor er oder sie an den regulären Klassen teilnehmen konnte. Von enigen älteren Movements, die Gurdjieff zur Aufführung brachte und unterrichtete, blieb nur noch die Musik erhalten. Die Choreographien selbst wurden vergessen.

Wiederaufnahme der Movements

In den letzten zehn Jahren seines Lebens organisierte Gurdjieff beinahe täglich Movements-Klassen für verschiedene Gruppen. Er unterrichtete diese bis zu seinem Tod 1949. In dieser Zeit erschuf er das, was später als die „39-Serie“ bekannt wurde.

Ein wichtiger Unterschied zwischen den alten Movements und den neuen Tänzen besteht in ihrer musikalischen Begleitung. Gurdjieff komponierte die Musik für seine frühen Movements gemeinsam mit Thomas de Hartmann. Die Musik für die 39-Serie wurde jedoch von de Hartmann nach Gurdjieffs Tod komponiert – ohne dessen Anleitung.

In den neuen Movements wurden die religiösen und ethnologischen Elemente deutlich reduziert. Abstrakte Gesten und Positionen herrschen vor. Die Tänze waren noch schwieriger auszuführen als die früheren und erforderten von einer Klasse eine enorme Anstrengung in Bezug auf Präzision, Schnelligkeit und Aufmerksamkeit.

Ursprung der Gurdjieff Movements

Obwohl die Ursprünge der Movements vielfach spekuliert und mystifiziert wurden, besteht wenig Zweifel daran, dass Gurdjieff die meisten von ihnen selbst erschuf. Einige dieser Tänze stammen aus dem Mittel- und Fernen Osten, wo Gurdjieff sie während seiner Reisen studierte und religiöse Gemeinschaften oder spezielle ethnische Gruppen besuchte. Die Mehrheit der Movements hat er jedoch selbst erschaffen.

Erhalt und Weitergabe der Tänze

Der heutigen Generation ist nur ein Fragment der von Gurdjieff angeleiteten Movements erhalten geblieben. Schätzungen zufolge etwa 30 aus der Frühphase und 220 aus der zweiten Periode.

Die Weitergabe und Lehre von Gurdjieff’s Heiligen Tänzen erfolgt durch diverse Organisationen und Privatpersonen. Diese standen in direktem Kontakt zu Gurdjieff oder seinen Schülern. Sie wurden von diesen unterwiesen und geben die lebende Lehre an nachfolgende Generationen weiter.

„In a class, each individual must ‚work‘ in the sense of ‚being present at every second‘, putting all his attention on the relationship with his body, and on the most exact execution of the positions and their sequences.“

Solange Claustres

Heilige Taenze von Gurdjieff Vierter Weg
Gurdjieff Movements - Frauentanz © 2024 App

Innere Transformation des Tänzers

Teil eines Organismus

Was ein bestimmtes Movement zum Ausdruck bringt, ist von Außen kaum zu erfassen. Allein der Tänzer selbst kann am eigenen Leib erfahren, welche Bedeutung ihm vermittelt wird.

Er ist Teil der Gruppe, ein Element eines übergeordneten Organismus. Nur so vermag sich dem Tänzer das Geheimnis des heiligen „Gesetz der Drei“ zu offenbaren. Ein Anteilnehmen am triamazikamno.

Im Auge des Sturms

Ein Kennzeichen der Movements ist die Komplexität von Rhythmen, Zahlenfolgen und Bewegungen. Für den gewöhnlichen Verstand sind diese weder zu überblicken noch zu kontrollieren.

Die Tänze erfordern Hingabe und stückweise Aufgabe der eigenen Persönlichkeit. Gelingt dies, wird das erhärtete Selbstbildnis des Tänzers porös. Es wird durchlässig für das Licht von Wirklichkeit.

Die Gurdjieff Movements sind dafür konzipiert, den Schülern ihre innere Zerrissenheit deutlich vor Augen zu führen. Im Tänzer prallen entgegengesetzte Kräfte aufeinander. Die Lösung bietet sich demjenigen, der die inneren Konflikte mit Distanz durchleben kann. Der Tänzer erfährt eine Handreichung aus einer anderen Welt.

Innere Ausrichtung

Die innere Ausrichtung des Schülers ist bei den Movements von größtmöglicher Relevanz. Gurdjieff’s Tänze erfordern die unbedingte Bereitschaft, den unbewussten und mechanischen Reaktionen der eigenen Persönlichkeit mit aufrichtiger Entschlossenheit entgegenzutreten.

Die Aufmerksamkeit erhöht sich, was die Teilnehmer in die Lage versetzt, sich selbst wie einen Fremden zu betrachten. Ohne Bewertung nehmen wir das eigene Dasein wahr. Diese überraschende, schonungslose und mitunter schmerzbehaftete Erfahrung ist essentieller Teil des Prozesses zur Erringung eines wahrhaftigeren Selbstbildnisses.

Der gordische Knoten

Gurdjieff’s Heilige Tänze erfordern ein harmonisches Zusammenspiel aller drei Zentren des Menschen: mental, emotional und physisch. Im vernachlässigten Zustand sind diese zu einem unentwirrbaren Knäuel verwoben.

Durch kontinuierliches Praktizieren der Movements erhalten die Zentren ihre eigenständige Freiheit zurück. Die gordischen Knoten am königlichen Streitwagen beginnen sich zu entwirren. Dies bildet den Grund zur harmonischen Entwicklung des Menschen.

Einfachheit und Schönheit

Die Heiligen Tänze von G. I. Gurdjieff erfordern die Fähigkeit, genau so viel Energie aufzuwenden wie nötig. Der Tänzer muss das richtige Maß finden und seine Kräfte dosieren. Sowohl zuviel als auch zuwenig Aufwand verfehlen ihr Ziel.

Wahre, objektive Schönheit besticht in der Reduktion aller Bewegungen und Ausdrücke. Die Movements und deren Tänzer streben in jeglicher Hinsicht nach Klarheit und Präzision. Für Überfluss bleibt weder Platz noch Zeit. In diesem Energiefeld kann selbst die einfachste Geste, das einzelne Wort oder ein flüchtiger Atemzug zutiefst beeindrucken.

Reise ins Innere

Der Tänzer begibt sich bei den Movements auf eine Reise zu sich selbst und wird zum Spielball unbekannter Energien. Was geschieht liegt oftmals nicht in seinem Ermessen. Die Aufmerksamkeit steigt. Die Wahrnehmung wird schärfer. Der Raum öffnet sich für eine weniger identifizierte Betrachtung des Daseins.

Movements Demonstration in Köln 2024

Geschichte der Gurdjieff Movements

Gurdjieff Movements Heilige Taenze Demonstration

Zeitliche Einordnung

Die Geschichte der Movements und deren Unterweisung durch Georgi Ivanovich Gurdjieff ist sprunghaft, nichtlinear und von Ungewissheiten geprägt. Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Sie stehen in Zusammenhang mit der Unbegreiflichkeit und Tiefe der von Gurdjieff vermittelten Lehre.

Prinzipiell lassen sich die Heiligen Tänze zwei Epochen zuordnen. Die Schwelle bildet Gurdjieff’s schwerwiegender Autounfall im Jahre 1924. Alle Tänze zwischen 1916 und 1924 können als „alte“ Movements klassifiziert werden, Gurdjieff’s erste Lehr- und Schaffensphase.

Die zweite Periode erstreckte sich von 1937 bis zu seinem Tode im Jahre 1949. Sie beinhaltet die „neuen“ Movements. Die Unterschiede zwischen der in diesen Abschnitten unterrichteten Tänze sind groß. Dies betrifft sowohl ihre Funktion als auch ihre Gestaltung. Gemein ist ihnen der zentrale Stellenwert in der Lehre von G. I. Gurdjieff (vgl. Wim van Dullemen (2018): The Gurdjieff Movements).

Die erste Schaffensphase

Die älteren Movements wurden von der gesamten Gruppe seiner Schüler von 1918 bis zu den Aufführungen in 1923/1924 täglich für 5 bis 6 Stunden praktiziert. Von diesen Tänzen sind insgesamt 27 überliefert und werden bis heute praktiziert. Die „Six Obligatories“ gehören zu dieser Gruppe.

Die Obligatories zählen zu den allerersten Movements, die Gurdjieff bereits 1918 in Tiflis, Georgien, unterrichtete. Jeder neue Schüler musste diese Übungen zunächst erlernen, bevor er oder sie an den regulären Klassen teilnehmen konnte. Von enigen älteren Movements, die Gurdjieff zur Aufführung brachte und unterrichtete, blieb nur noch die Musik erhalten. Die Choreographien selbst wurden vergessen.

Wiederaufnahme der Movements

In den letzten zehn Jahren seines Lebens organisierte Gurdjieff beinahe täglich Movements-Klassen für verschiedene Gruppen. Er unterrichtete diese bis zu seinem Tod 1949. In dieser Zeit erschuf er das, was später als die „39-Serie“ bekannt wurde.

Ein wichtiger Unterschied zwischen den alten Movements und den neuen Tänzen besteht in ihrer musikalischen Begleitung. Gurdjieff komponierte die Musik für seine frühen Movements gemeinsam mit Thomas de Hartmann. Die Musik für die 39-Serie wurde jedoch von de Hartmann nach Gurdjieffs Tod komponiert – ohne dessen Anleitung.

In den neuen Movements wurden die religiösen und ethnologischen Elemente deutlich reduziert. Abstrakte Gesten und Positionen herrschen vor. Die Tänze waren noch schwieriger auszuführen als die früheren und erforderten von einer Klasse eine enorme Anstrengung in Bezug auf Präzision, Schnelligkeit und Aufmerksamkeit.

Ursprung der Gurdjieff Movements

Obwohl die Ursprünge der Movements vielfach spekuliert und mystifiziert wurden, besteht wenig Zweifel daran, dass Gurdjieff die meisten von ihnen selbst erschuf. Einige dieser Tänze stammen aus dem Mittel- und Fernen Osten, wo Gurdjieff sie während seiner Reisen studierte und religiöse Gemeinschaften oder spezielle ethnische Gruppen besuchte. Die Mehrheit der Movements hat er jedoch selbst erschaffen.

Im Rhythmus bestimmter Tänze, in den präzisen Bewegungen und Kombinationen der Tänzer werden bestimmte kosmische Gesetze lebhaft ins Bewusstsein gerufen. Solche Tänze werden Heilige Tänze genannt.

G. I. Gurdjieff

Heilige Taenze von Gurdjieff Vierter Weg
Gurdjieff Movements - Frauentanz © 2024 App

Innere Transformation des Tänzers

Teil eines Organismus

Was ein bestimmtes Movement zum Ausdruck bringt, ist von Außen kaum zu erfassen. Allein der Tänzer selbst kann am eigenen Leib erfahren, welche Bedeutung ihm vermittelt wird.

Er ist Teil der Gruppe, ein Element eines übergeordneten Organismus. Nur so vermag sich dem Tänzer das Geheimnis des heiligen „Gesetz der Drei“ zu offenbaren. Ein Anteilnehmen am triamazikamno.

Im Auge des Sturms

Ein Kennzeichen der Movements ist die Komplexität von Rhythmen, Zahlenfolgen und Bewegungen. Für den gewöhnlichen Verstand sind diese weder zu überblicken noch zu kontrollieren.

Die Tänze erfordern Hingabe und stückweise Aufgabe der eigenen Persönlichkeit. Gelingt dies, wird das erhärtete Selbstbildnis des Tänzers porös. Es wird durchlässig für das Licht von Wirklichkeit.

Die Gurdjieff Movements sind dafür konzipiert, den Schülern ihre innere Zerrissenheit deutlich vor Augen zu führen. Im Tänzer prallen entgegengesetzte Kräfte aufeinander. Die Lösung bietet sich demjenigen, der die inneren Konflikte mit Distanz durchleben kann. Der Tänzer erfährt eine Handreichung aus einer anderen Welt.

Wenn unser Ziel eine harmonische Entwicklung des Menschen ist, so sind uns Tänze und Bewegungen ein Mittel, um Gedanken und Gefühle mit den Bewegungen des Körpers zu verbinden und diese gemeinsam zu manifestieren. In allen Dingen streben wir danach, etwas zu entwickeln, was nicht direkt oder auf mechanische Weise entwickelt werden kann.“

G. I. Gurdjieff

Innere Ausrichtung

Die innere Ausrichtung des Schülers ist bei den Movements von größtmöglicher Relevanz. Gurdjieff’s Tänze erfordern die unbedingte Bereitschaft, den unbewussten und mechanischen Reaktionen der eigenen Persönlichkeit mit aufrichtiger Entschlossenheit entgegenzutreten.

Die Aufmerksamkeit erhöht sich, was die Teilnehmer in die Lage versetzt, sich selbst wie einen Fremden zu betrachten. Ohne Bewertung nehmen wir das eigene Dasein wahr. Diese überraschende, schonungslose und mitunter schmerzbehaftete Erfahrung ist essentieller Teil des Prozesses zur Erringung eines wahrhaftigeren Selbstbildnisses.

Der gordische Knoten

Gurdjieff’s Heilige Tänze erfordern ein harmonisches Zusammenspiel aller drei Zentren des Menschen: mental, emotional und physisch. Im vernachlässigten Zustand sind diese zu einem unentwirrbaren Knäuel verwoben.

Durch kontinuierliches Praktizieren der Movements erhalten die Zentren ihre eigenständige Freiheit zurück. Die gordischen Knoten am königlichen Streitwagen beginnen sich zu entwirren. Dies bildet den Grund zur harmonischen Entwicklung des Menschen.

Einfachheit und Schönheit

Die Heiligen Tänze von G. I. Gurdjieff erfordern die Fähigkeit, genau so viel Energie aufzuwenden wie nötig. Der Tänzer muss das richtige Maß finden und seine Kräfte dosieren. Sowohl zuviel als auch zuwenig Aufwand verfehlen ihr Ziel.

Wahre, objektive Schönheit besticht in der Reduktion aller Bewegungen und Ausdrücke. Die Movements und deren Tänzer streben in jeglicher Hinsicht nach Klarheit und Präzision. Für Überfluss bleibt weder Platz noch Zeit. In diesem Energiefeld kann selbst die einfachste Geste, das einzelne Wort oder ein flüchtiger Atemzug zutiefst beeindrucken.

Reise ins Innere

Der Tänzer begibt sich bei den Movements auf eine Reise zu sich selbst und wird zum Spielball unbekannter Energien. Was geschieht liegt oftmals nicht in seinem Ermessen. Die Aufmerksamkeit steigt. Die Wahrnehmung wird schärfer. Der Raum öffnet sich für eine weniger identifizierte Betrachtung des Daseins.

Wahre, objektive Schönheit besticht in der Reduktion aller Bewegungen und Ausdrücke. Die Movements und deren Tänzer streben in jeglicher Hinsicht nach Klarheit und Präzision. Für Überfluss bleibt weder Platz noch Zeit. In diesem Energiefeld kann selbst die einfachste Geste, das einzelne Wort oder ein flüchtiger Atemzug zutiefst beeindrucken.

Gurdjieff Musik bei Auffuehrung in Koeln
Gurdjieff Ensemble Berlin © 2024 App

Innere Transformation des Tänzers

Holy Dances of Gurdjieff demonstration

Teil eines Organismus

Was ein bestimmtes Movement zum Ausdruck bringt, ist von Außen kaum zu erfassen. Allein der Tänzer selbst kann am eigenen Leib erfahren, welche Bedeutung ihm vermittelt wird.

Er ist Teil der Gruppe, ein Element eines übergeordneten Organismus. Nur so vermag sich dem Tänzer das Geheimnis des heiligen „Gesetz der Drei“ zu offenbaren. Ein Anteilnehmen am triamazikamno.

Im Auge des Sturms

Ein Kennzeichen der Movements ist die Komplexität von Rhythmen, Zahlenfolgen und Bewegungen. Für den gewöhnlichen Verstand sind diese weder zu überblicken noch zu kontrollieren.

Die Tänze erfordern Hingabe und stückweise Aufgabe der eigenen Persönlichkeit. Gelingt dies, wird das erhärtete Selbstbildnis des Tänzers porös. Es wird durchlässig für das Licht von Wirklichkeit.

Die Gurdjieff Movements sind dafür konzipiert, den Schülern ihre innere Zerrissenheit deutlich vor Augen zu führen. Im Tänzer prallen entgegengesetzte Kräfte aufeinander. Die Lösung bietet sich demjenigen, der die inneren Konflikte mit Distanz durchleben kann. Der Tänzer erfährt eine Handreichung aus einer anderen Welt.

„Wenn unser Ziel eine harmonische Entwicklung des Menschen ist, so sind uns Tänze und Bewegungen ein Mittel, um Gedanken und Gefühle mit den Bewegungen des Körpers zu verbinden und diese gemeinsam zu manifestieren. In allen Dingen streben wir danach, etwas zu entwickeln, was nicht direkt oder auf mechanische Weise entwickelt werden kann.“

G. I. Gurdjieff

Innere Ausrichtung

Die innere Ausrichtung des Schülers ist bei den Movements von größtmöglicher Relevanz. Gurdjieff’s Tänze erfordern die unbedingte Bereitschaft, den unbewussten und mechanischen Reaktionen der eigenen Persönlichkeit mit aufrichtiger Entschlossenheit entgegenzutreten.

Die Aufmerksamkeit erhöht sich, was die Teilnehmer in die Lage versetzt, sich selbst wie einen Fremden zu betrachten. Ohne Bewertung nehmen wir das eigene Dasein wahr. Diese überraschende, schonungslose und mitunter schmerzbehaftete Erfahrung ist essentieller Teil des Prozesses zur Erringung eines wahrhaftigeren Selbstbildnisses.

Der gordische Knoten

Gurdjieff’s Heilige Tänze erfordern ein harmonisches Zusammenspiel aller drei Zentren des Menschen: mental, emotional und physisch. Im vernachlässigten Zustand sind diese zu einem unentwirrbaren Knäuel verwoben.

Durch kontinuierliches Praktizieren der Movements erhalten die Zentren ihre eigenständige Freiheit zurück. Die gordischen Knoten am königlichen Streitwagen beginnen sich zu entwirren. Dies bildet den Grund zur harmonischen Entwicklung des Menschen.

Einfachheit und Schönheit

Die Heiligen Tänze von G. I. Gurdjieff erfordern die Fähigkeit, genau so viel Energie aufzuwenden wie nötig. Der Tänzer muss das richtige Maß finden und seine Kräfte dosieren. Sowohl zuviel als auch zuwenig Aufwand verfehlen ihr Ziel.

Wahre, objektive Schönheit besticht in der Reduktion aller Bewegungen und Ausdrücke. Die Movements und deren Tänzer streben in jeglicher Hinsicht nach Klarheit und Präzision. Für Überfluss bleibt weder Platz noch Zeit. In diesem Energiefeld kann selbst die einfachste Geste, das einzelne Wort oder ein flüchtiger Atemzug zutiefst beeindrucken.

Reise ins Innere

Der Tänzer begibt sich bei den Movements auf eine Reise zu sich selbst und wird zum Spielball unbekannter Energien. Was geschieht liegt oftmals nicht in seinem Ermessen. Die Aufmerksamkeit steigt. Die Wahrnehmung wird schärfer. Der Raum öffnet sich für eine weniger identifizierte Betrachtung des Daseins.

Musik von Gurdjieff und de Hartmann

Gurdjieff Musik bei Auffuehrung in Koeln

Ausdruck einer Vision

Beinahe 80  Jahre nach seinem Tod ist eine ganze Bibliothek über die Ideen von G. I. Gurdjieff entstanden. Seine Musik jedoch hat bis heute nur ein kleines Publikum erreicht. Auch die Movements sind außerhalb eines engen Kreises von Eingeweihten weitgehend unbekannt.

Diese Unterschiede sind bedauerlich, da seine Schriften, die Musik und die Movements nicht nur Ausdruck derselben Vision sind, sondern sich auf einzigartige Weise ergänzen. Jede dieser Ausdrucksformen repräsentiert eines der Unterzentren des Menschen: Körper, Gefühl und Intellekt.

Entstehung des Werks

Ein besonders bemerkenswerter Aspekt von Gurdjieffs Musik liegt in ihrer Entstehung. Sie war das Ergebnis einer einzigartigen Zusammenarbeit zwischen Gurdjieff selbst und dem Komponisten Thomas de Hartmann. De Hartmann notierte und harmonisierte die von Gurdjieff diktierten Themen und übertrug diese in die wohltemperierte Klaviatur des Klaviers – von ethnischer Musik bis zu den Ritualen entlegener monastischer Bruderschaften.

Durch diesen Umstand wurde der westlichen Hörerschaft ein einzigartiges Repertoire an östlicher Musik zugänglich, welches sonst verborgen geblieben und mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren gegangen wäre. In dieser Verbindung von östlicher und westlicher Musik spiegelt sich das Ziel, das Gurdjieff sich gesetzt hatte: die Weisheit des Ostens mit dem Wissen des Westens zu vereinen.

Ears are no good for this music. The whole presence must be open to it. It is a matter of vibrations.

G. I. Gurdjieff

Musik als Wegweiser zum Höheren

Thomas de Hartmann beschrieb diese Musik so:

„Es wird deutlich, warum Gurdjieff der Musik stets eine so große Bedeutung beimaß. Er spielte selbst und komponierte. Vergleicht man sein Werk mit der Musik aller Religionen, erkennt man, dass Musik in religiösen Zeremonien eine zentrale Rolle spielt. Doch durch die Arbeit von Georgi Ivanovitch wird klar, dass Musik nicht nur begleitet, sondern uns in einen inneren Zustand versetzt, in dem wir die höchsten Schwingungen aufnehmen können. Musik ist daher genau das Mittel, das uns hilft, Höheres zu erkennen.“

Schwingungen der Schöpfung

Die Musik von Gurdjieffs Vater, eines Ashok (Troubadours), prägte Gurdjieffs frühe Jugend. Es war die Musik einer sehr alten Tradition, die griechisch-orthodoxe Liturgie sowie kaukasische und griechische Volksmusik umfasste.

Noch wichtiger als ihr emotionaler Wert war für Gurdjieff die Erkenntnis, dass Musik aus Schwingungen besteht, durch die sich universelle Gesetze erforschen lassen. Wenn Gurdjieff die Prozesse von Schöpfung, Evolution und Involution beschreibt, stellt er in musikalischer Sprache eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Musik her, die auf die ältesten und ehrwürdigsten Traditionen des westlichen Denkens zurückreicht.

Ears are no good for this music. The whole presence must be open to it. It is a matter of vibrations.

G. I. Gurdjieff

Gurdjieff Musik bei Auffuehrung in Koeln
Gurdjieff Ensemble Berlin © 2024 App

Musik von Gurdjieff und de Hartmann

Ausdruck einer Vision

Beinahe 80  Jahre nach seinem Tod ist eine ganze Bibliothek über die Ideen von G. I. Gurdjieff entstanden. Seine Musik jedoch hat bis heute nur ein kleines Publikum erreicht. Auch die Movements sind außerhalb eines engen Kreises von Eingeweihten weitgehend unbekannt.

Diese Unterschiede sind bedauerlich, da seine Schriften, die Musik und die Movements nicht nur Ausdruck derselben Vision sind, sondern sich auf einzigartige Weise ergänzen. Jede dieser Ausdrucksformen repräsentiert eines der Unterzentren des Menschen: Körper, Gefühl und Intellekt.

Entstehung des Werks

Ein besonders bemerkenswerter Aspekt von Gurdjieffs Musik liegt in ihrer Entstehung. Sie war das Ergebnis einer einzigartigen Zusammenarbeit zwischen Gurdjieff selbst und dem Komponisten Thomas de Hartmann. De Hartmann notierte und harmonisierte die von Gurdjieff diktierten Themen und übertrug diese in die wohltemperierte Klaviatur des Klaviers – von ethnischer Musik bis zu den Ritualen entlegener monastischer Bruderschaften.

Durch diesen Umstand wurde der westlichen Hörerschaft ein einzigartiges Repertoire an östlicher Musik zugänglich, welches sonst verborgen geblieben und mit hoher Wahrscheinlichkeit verloren gegangen wäre. In dieser Verbindung von östlicher und westlicher Musik spiegelt sich das Ziel, das Gurdjieff sich gesetzt hatte: die Weisheit des Ostens mit dem Wissen des Westens zu vereinen.

Musik als Wegweiser zum Höheren

Thomas de Hartmann beschrieb diese Musik so:

„Es wird deutlich, warum Gurdjieff der Musik stets eine so große Bedeutung beimaß. Er spielte selbst und komponierte. Vergleicht man sein Werk mit der Musik aller Religionen, erkennt man, dass Musik in religiösen Zeremonien eine zentrale Rolle spielt. Doch durch die Arbeit von Georgi Ivanovitch wird klar, dass Musik nicht nur begleitet, sondern uns in einen inneren Zustand versetzt, in dem wir die höchsten Schwingungen aufnehmen können. Musik ist daher genau das Mittel, das uns hilft, Höheres zu erkennen.“

Schwingungen der Schöpfung

Die Musik von Gurdjieffs Vater, eines Ashok (Troubadours), prägte Gurdjieffs frühe Jugend. Es war die Musik einer sehr alten Tradition, die griechisch-orthodoxe Liturgie sowie kaukasische und griechische Volksmusik umfasste.

Noch wichtiger als ihr emotionaler Wert war für Gurdjieff die Erkenntnis, dass Musik aus Schwingungen besteht, durch die sich universelle Gesetze erforschen lassen. Wenn Gurdjieff die Prozesse von Schöpfung, Evolution und Involution beschreibt, stellt er in musikalischer Sprache eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Musik her, die auf die ältesten und ehrwürdigsten Traditionen des westlichen Denkens zurückreicht.

Literatur zum Vierten Weg von Gurdjieff

Es gibt eine Vielzahl an Büchern über die Gurdjieff-Arbeit. Dazu zählen die Werke, welche G. I. Gurdjieff selbst verfasst hat, Transkriptionen seiner Vorträge, Erfahrungsberichte seiner Schüler bis hin zu Versuchen, die Lehre des Viertes Weges zusammenzufassen. Die vorhandene Literatur sowie die untenstehende Liste an Empfelungen ist als Ergänzung der inneren Arbeit innerhalb einer Gurdjieff-Gruppe zu verstehen. Sie bietet eine mentale Perspektive auf die von Gurdjieff stets auf direktestem Wege vermittelte Lehre.

G. I. Gurdjieff  |  Beelzebub’s Erzählungen für seinen Enkel

Mit der ersten Serie seines Gesamtwerks verfolgte Gurdjieff eigenen Angaben nach das Ziel, „ohne Schonung und Kompromiss die im Denken und Fühlen des Lesers seit Jahrhunderten eingewurzelten Meinungen und Ansichten über alles in der Welt Existierende zu vernichten.“

Protagonist der Geschichte ist Beelzebub, der seinem Enkel Hassein die Erkenntnisse vermittelt, die er während seiner langen Reisen und Aufenthalte auf dem Planeten Erde über dessen eigenartige Bewohner und ihre Wesenseigenschaften gewann. Dabei bezeichnet Gurdjieff sein Werk als „eine objektiv unparteiische Kritik des Lebens“.

G. I. Gurdjieff  |  Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen

In der zweiten Serie von „All and Everything“ schildert Gurdjieff, vermeintlich autobiographisch, seine Suche nach dem Sinn des Lebens und den Hütern esoterischer Geheimlehren. Dabei nimmt er den Leser mit auf eine Reise, beginnend mit seiner Kindheit am Fuße des Kaukasus-Gebirges bis hin zu seinen abenteuerlichen Reisen durch die entlegensten Regionen Zentralasiens. Zentral in Gurdjieff’s Buch sind die Begegnungen mit „außergewöhnlichen Menschen“ – Gurdjieff’s Vater, dem armenischen Priester Pogossian oder einem russischen Prinzen.

G. I. Gurdjieff | Das Leben ist nur wirklich wenn „Ich bin“

Aufbauend auf den ersten beiden Serien beabsichtigt Gurdjieff mit der dritten Serie, „im Denken und Fühlen des Lesers – anstelle der jetzt von ihm wahrgenommenen eingebildeten Welt – eine Vorstellung zu bilden, die der in Wirklichkeit existierenden Welt entspricht.“ In Form diverser Vorträge vertieft Gurdjieff seine Lehre über das menschliche Bewusstsein und die Notwendigkeit der Überwindung einer rein mechanischen Existenz.

P. D. Ouspensky | Auf der Suche nach dem Wunderbaren

Der russische Schriftsteller Pjotr Demjanowitsch Ouspensky verarbeitet in seinem Werk das Zusammentreffen mit und seine Lehrjahre unter dem Einfluss von Gurdjieff. Mit beispielloser Präzision und literarischem Können schildert Ouspensky die ihm zugetragene Lehre des Vierten Weges und legt damit Zeugnis ab von der Tiefe des ihm übermittelten Wissens über die Möglichkeiten der potentiellen menschlichen Entwicklung.

Jeanne de Salzmann  |  Die Realität des Seins

Basierend auf ihren eigenen Notizen bietet das Buch von Jeanne de Salzmann einen tiefen Einblick in die spirituelle Lehre von G. I. Gurdjieff. Ihr Werk ist ein umfassender und einzigartig maßgeblicher Leitfaden zu den Ideen ihres Lehrers und seinen Methoden, um uns aus dem Zustand des Wachschlafs zu befreien, in dem die meisten von uns ihr Leben verbringen.

Wim van Dullemen  |  The Gurdjieff Movements

Wim van Dullemen, der über Jahrzehnte hinweg als Pianist die Movements-Klassen von Solange Claustres begleitete, zeichnet die historische Entwicklung der von Gurdjieff zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten Heiligen Tänze nach. Van Dullemen argumentiert, dass die Movements und die darauf basierenden Choreografien ein stark vernachlässigter Aspekt der spirituellen Lehre von Gurdjieff sind.

Musik von Gurdjieff und de Hartmann

Ausdruck einer Vision

Beinahe 80 Jahre nach seinem Tod ist eine ganze Bibliothek über die Ideen von G. I. Gurdjieff entstanden. Seine Musik jedoch hat bis heute nur ein kleines Publikum erreicht. Auch die Movements sind außerhalb eines engen Kreises von Eingeweihten weitgehend unbekannt.

Diese Unterschiede sind bedauerlich, da seine Schriften, die Musik und die Movements nicht nur Ausdruck derselben Vision sind, sondern sich auf einzigartige Weise ergänzen. Jede dieser Ausdrucksformen repräsentiert eines der Unterzentren des Menschen: Körper, Gefühl und Intellekt.

Entstehung des Werks

Ein besonders bemerkenswerter Aspekt von Gurdjieffs Musik liegt in ihrer Entstehung. Sie war das Ergebnis einer einzigartigen Zusammenarbeit zwischen Gurdjieff selbst und dem Komponisten Thomas de Hartmann. De Hartmann notierte und harmonisierte die von Gurdjieff diktierten Themen und übertrug diese in die wohltemperierte Klaviatur des Klaviers – von ethnischer Musik bis zu den Ritualen entlegener monastischer Bruderschaften.

Ears are no good for this music. The whole presence must be open to it. It is a matter of vibrations.

G. I. Gurdjieff

Musik als Wegweiser zum Höheren

Thomas de Hartmann beschrieb diese Musik so:

„Es wird deutlich, warum Gurdjieff der Musik stets eine so große Bedeutung beimaß. Er spielte selbst und komponierte. Vergleicht man sein Werk mit der Musik aller Religionen, erkennt man, dass Musik in religiösen Zeremonien eine zentrale Rolle spielt. Doch durch die Arbeit von Georgi Ivanovitch wird klar, dass Musik nicht nur begleitet, sondern uns in einen inneren Zustand versetzt, in dem wir die höchsten Schwingungen aufnehmen können. Musik ist daher genau das Mittel, das uns hilft, Höheres zu erkennen.“

Schwingungen der Schöpfung

Die Musik von Gurdjieffs Vater, eines Ashok (Troubadours), prägte Gurdjieffs frühe Jugend. Es war die Musik einer sehr alten Tradition, die griechisch-orthodoxe Liturgie sowie kaukasische und griechische Volksmusik umfasste.

Noch wichtiger als ihr emotionaler Wert war für Gurdjieff die Erkenntnis, dass Musik aus Schwingungen besteht, durch die sich universelle Gesetze erforschen lassen. Wenn Gurdjieff die Prozesse von Schöpfung, Evolution und Involution beschreibt, stellt er in musikalischer Sprache eine Verbindung zwischen Wissenschaft und Musik her, die auf die ältesten und ehrwürdigsten Traditionen des westlichen Denkens zurückreicht.

Literatur zum Vierten Weg von Gurdjieff

Lietratur zum Vierten Weg von Gurdjieff

Es gibt eine Vielzahl an Büchern über die Gurdjieff-Arbeit. Dazu zählen die Werke, welche G. I. Gurdjieff selbst verfasst hat, Transkriptionen seiner Vorträge, Erfahrungsberichte seiner Schüler bis hin zu Versuchen, die Lehre des Viertes Weges zusammenzufassen.

Die vorhandene Literatur sowie die untenstehende Liste an Empfelungen ist als Ergänzung der inneren Arbeit innerhalb einer Gurdjieff-Gruppe zu verstehen. Sie bietet eine mentale Perspektive auf die von Gurdjieff stets auf direktestem Wege vermittelte Lehre.

G. I. Gurdjieff | Beelzebub’s Erzählungen für seinen Enkel

Mit der ersten Serie seines Gesamtwerks verfolgte Gurdjieff eigenen Angaben nach das Ziel, „ohne Schonung und Kompromiss die im Denken und Fühlen des Lesers seit Jahrhunderten eingewurzelten Meinungen und Ansichten über alles in der Welt Existierende zu vernichten.“

Protagonist der Geschichte ist Beelzebub, der seinem Enkel Hassein die Erkenntnisse vermittelt, die er während seiner langen Reisen und Aufenthalte auf dem Planeten Erde über dessen eigenartige Bewohner und ihre Wesenseigenschaften gewann. Dabei bezeichnet Gurdjieff sein Werk als „eine objektiv unparteiische Kritik des Lebens“.

G. I. Gurdjieff | Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen

In der zweiten Serie von „All and Everything“ schildert Gurdjieff, vermeintlich autobiographisch, seine Suche nach dem Sinn des Lebens und den Hütern esoterischer Geheimlehren. Dabei nimmt er den Leser mit auf eine Reise, beginnend mit seiner Kindheit am Fuße des Kaukasus-Gebirges bis hin zu seinen abenteuerlichen Reisen durch die entlegensten Regionen Zentralasiens. Zentral in Gurdjieff’s Buch sind die Begegnungen mit „außergewöhnlichen Menschen“ – Gurdjieff’s Vater, dem armenischen Priester Pogossian oder einem russischen Prinzen.

G. I. Gurdjieff | Das Leben ist nur wirklich wenn „Ich bin“

Aufbauend auf den ersten beiden Serien beabsichtigt Gurdjieff mit der dritten Serie, „im Denken und Fühlen des Lesers – anstelle der jetzt von ihm wahrgenommenen eingebildeten Welt – eine Vorstellung zu bilden, die der in Wirklichkeit existierenden Welt entspricht.“ In Form diverser Vorträge vertieft Gurdjieff seine Lehre über das menschliche Bewusstsein und die Notwendigkeit der Überwindung einer rein mechanischen Existenz.

P. D. Ouspensky | Auf der Suche nach dem Wunderbaren

Der russische Schriftsteller Pjotr Demjanowitsch Ouspensky verarbeitet in seinem Werk das Zusammentreffen mit und seine Lehrjahre unter dem Einfluss von Gurdjieff. Mit beispielloser Präzision und literarischem Können schildert Ouspensky die ihm zugetragene Lehre des Vierten Weges und legt damit Zeugnis ab von der Tiefe des ihm übermittelten Wissens über die Möglichkeiten der potentiellen menschlichen Entwicklung.

Jeanne de Salzmann | Die Realität des Seins

Basierend auf ihren eigenen Notizen bietet das Buch von Jeanne de Salzmann einen tiefen Einblick in die spirituelle Lehre von G. I. Gurdjieff. Ihr Werk ist ein umfassender und einzigartig maßgeblicher Leitfaden zu den Ideen ihres Lehrers und seinen Methoden, um uns aus dem Zustand des Wachschlafs zu befreien, in dem die meisten von uns ihr Leben verbringen.

Wim van Dullemen | The Gurdjieff Movements

Wim van Dullemen, der über Jahrzehnte hinweg als Pianist die Movements-Klassen von Solange Claustres begleitete, zeichnet die historische Entwicklung der von Gurdjieff zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelten Heiligen Tänze nach. Van Dullemen argumentiert, dass die Movements und die darauf basierenden Choreografien ein stark vernachlässigter Aspekt der spirituellen Lehre von Gurdjieff sind.

Literatur zum Vierten Weg von Gurdjieff

Es gibt eine Vielzahl an Büchern über die Gurdjieff-Arbeit. Dazu zählen die Werke, welche G. I. Gurdjieff selbst verfasst hat, Transkriptionen seiner Vorträge, Erfahrungsberichte seiner Schüler bis hin zu Versuchen, die Lehre des Viertes Weges zusammenzufassen.

Die vorhandene Literatur sowie die untenstehende Liste an Empfelungen ist als Ergänzung der inneren Arbeit innerhalb einer Gurdjieff-Gruppe zu verstehen. Sie bietet eine mentale Perspektive auf die von Gurdjieff stets auf direktestem Wege vermittelte Lehre.

G. I. Gurdjieff | Beelzebub’s Erzählungen für seinen Enkel

Mit der ersten Serie seines Gesamtwerks verfolgte Gurdjieff eigenen Angaben nach das Ziel, „ohne Schonung und Kompromiss die im Denken und Fühlen des Lesers seit Jahrhunderten eingewurzelten Meinungen und Ansichten über alles in der Welt Existierende zu vernichten.“

Protagonist der Geschichte ist Beelzebub, der seinem Enkel Hassein die Erkenntnisse vermittelt, die er während seiner langen Reisen und Aufenthalte auf dem Planeten Erde über dessen eigenartige Bewohner und ihre Wesenseigenschaften gewann. Dabei bezeichnet Gurdjieff sein Werk als „eine objektiv unparteiische Kritik des Lebens“.

G. I. Gurdjieff | Begegnungen mit bemerkenswerten Menschen

In der zweiten Serie von „All and Everything“ schildert Gurdjieff, vermeintlich autobiographisch, seine Suche nach dem Sinn des Lebens und den Hütern esoterischer Geheimlehren. Dabei nimmt er den Leser mit auf eine Reise, beginnend mit seiner Kindheit am Fuße des Kaukasus-Gebirges bis hin zu seinen abenteuerlichen Reisen durch die entlegensten Regionen Zentralasiens. Zentral in Gurdjieff’s Buch sind die Begegnungen mit „außergewöhnlichen Menschen“ – Gurdjieff’s Vater, dem armenischen Priester Pogossian oder einem russischen Prinzen.

G. I. Gurdjieff | Das Leben ist nur wirklich wenn „Ich bin“

Aufbauend auf den ersten beiden Serien beabsichtigt Gurdjieff mit der dritten Serie, „im Denken und Fühlen des Lesers – anstelle der jetzt von ihm wahrgenommenen eingebildeten Welt – eine Vorstellung zu bilden, die der in Wirklichkeit existierenden Welt entspricht.“ In Form diverser Vorträge vertieft Gurdjieff seine Lehre über das menschliche Bewusstsein und die Notwendigkeit der Überwindung einer rein mechanischen Existenz.

Häufige Fragen zu den Movements von G. I. Gurdjieff

  • Welchen Ursprung haben Gurdjieff’s Heilige Tänze?

    Gurdjieff und andere Wahrheitssucher unternahmen jahrelang in vielen Ländern des Ostens eine Reihe von Untersuchungen. Im Laufe ihrer Investigationen stießen sie auf orientalische Tänze unterschiedlichster Art und Bedeutung. Manche der Tänze stammen aus Klöstern bzw. aus spirituellen Zentren diverser Religionen. Andere wiederum sind folkloristischer Art. Exakt datieren lassen sich die jeweiligen Tänze nicht. Fest steht, dass manche von ihnen Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende alt sind und von Generation zu Generation überliefert wurden.

  • Welchen Zweck erfüllen die Movements von Gurdjieff?

    Die Tänze haben in dieser Form eine ganz andere Bedeutung als die, welche wir in unserer modernen westlichen Welt ihnen oft zuschreiben. Während westlich geprägte Zivilisationen ihre Weisheit durch Bücher weitergeben, diente Kunst – wie diese Heiligen Tänze – in der Antike der Vermittlung höheren Wissens und religiöser Weisheit.

  • Um welche Art von Tänzen handelt es sich bei den Movements?

    Die Movements von G. I. Gurdjieff sind keiner gängigen Tanzform zuzuordnen. Es handelt sich um Gruppentänze, denen eine für alle Tänzer gemeinsame Musik bzw. ein gemeinsamer Rhythmus zugrunde liegt. Manche von Gurdjieff’s Movements haben folkloristischen Charakter, andere erinnern an religiöse Rituale.

  • Gibt es eine Choreographie?

    Jedes Movement verfügt über eine einzigartige Choreographie. Diese kann – je nach Movement – für alle Tänzer gleich sein oder variieren. Die Bewegungen werden vom Lehrer demonstriert und schrittweise von der Klasse einstudiert.

  • Nimmt die Tanzgruppe eine spezielle Formation ein?

    Die Tänzer formieren sich zu Beginn eines Movements in Reihen bestehend aus sechs Personen. Jedem Teilnehmer wird eine feste Position in der Formation zugewiesen, welche dieser im Laufe des Tanzes nicht oder nur temporär verlässt. Auch die jeweilige Spalte, in der sich der Tänzer befindet, ist bei Gurdjieff’s Movements von Bedeutung.

  • Woher kommt die Musik für die Heiligen Tänze von Gurdjieff?

    Die Movements werden von einem Pianisten auf dem Klavier begleitet. Es wird auf überlieferte Kompositionen von G. I. Gurdjieff, Thomas de Hartmann und weiteren Schülern zurückgegriffen. Gelegentlich wird auf dem Klavier improvisiert. Das Zusammenspiel von Pianist, Tanzlehrer und Tänzern ist entscheidend für das energetische Niveau der Gruppe.

  • Welche Rolle kommt dem Einzelnen in der Gruppe zu?

    Jeder Teilnehmer wird als Teil eines größeren Ganzen verstanden. Der Tänzer ist ein kleines Zahnrad innerhalb einer übergeordneten Maschinerie, die im Verlauf des Movements oder eines Seminars eine eigene Wirkmächtigkeit erfährt. Aufgabe der Teilnehmer ist es, in sich die Kapazitäten zu mobilisieren, um den komplexen Anforderungen der Movements nach Präzision, Entspanntheit, Dynamik und Rhythmus zu entsprechen.

Klasse von Tänzern bei einer Aufführung der Movements von Gurdjieff

Seminare in Gurdjieff Movements

In regelmäßigen Abständen veranstalten wir Seminare in Gurdjieff Movements. Die Workshops finden allesamt an Wochenenden statt mit Übernachtungsmöglichkeit. Dies erlaubt uns, eine Intensität zu erzeugen, welche für unsere innere Arbeit notwendig ist.

Falls Sie an einer Teilnahme interessiert sind, wenden Sie sich bitte über das Kontaktformular an uns. Auch für weitere Fragen zur Gurdjieff Arbeit stehen wir gerne zur Verfügung.

Gurdjieff's Heilige Tänze

Häufige Fragen zu den Movements von G. I. Gurdjieff

  • Was ist die Gurdjieff Arbeit?

    Unter dem Begriff „Gurdjieff Arbeit“ (aus dem engl. the Gurdjieff Work) versteht man die innere Arbeit eines Menschen, der den Pfad des Vierten Weges beschreitet. Jemand, der Teil einer Gurdjieff Gruppe ist, lernt in diesem Zusammenhang nicht nur die diversen Werkzeuge der spirituellen Schule kennen. Er hat auch Teil am Wissen, das in der jeweiligen Linie von Generation zu Generation weitergegeben wird.

  • Wer war Georgi Ivanovich Gurdjieff?

    G. I. Gurdjieff war ein armenisch-griechischer Komponist, spiritueller Meister, Schriftsteller und Lehrer von sogenannten Tempeltänzen. Gurdjieff wurde mutmaßlich 1866 im ehemaligen Alexandropol geboren als Sohn eines bekannten Aschochs – eines Sängers traditionell-folkloristischer Lieder. Die Mutter von Gurdjieff war Armenierin.

  • Was ist der Vierte Weg?

    Gurdjieff selbst bezeichnete seine Lehre als „Vierter Weg“ – eine Art Essenz aus den drei seit jeher bestehenden spirituellen Wegen des Yogis, des Mönchs und des Fakirs. Während die anderen Wege ihren Fokus auf jeweils ein Zentrum des Menschen legen, sucht der Vierte Weg danach, alle drei Zentren des Menschen gleichzeitig zu entwickeln und in Harmonie zu bringen.

  • Um welche Art von Tänzen
    handelt es sich bei den Movements?

    Die Movements von G. I. Gurdjieff sind keiner gängigen Tanzform zuzuordnen. Es handelt sich um Gruppentänze, denen eine für alle Tänzer gemeinsame Musik bzw. ein gemeinsamer Rhythmus zugrunde liegt.

  • Welchen Ursprung haben Gurdjieff’s Heilige Tänze?

    Gurdjieff und andere Wahrheitssucher unternahmen jahrelang in vielen Ländern des Ostens eine Reihe von Untersuchungen. Im Laufe ihrer Investigationen stießen sie auf orientalische Tänze unterschiedlichster Art und Bedeutung. Manche der Tänze stammen aus Klöstern bzw. aus spirituellen Zentren diverser Religionen. Andere wiederum sind folkloristischer Art. Exakt datieren lassen sich die jeweiligen Tänze nicht. Fest steht, dass manche von ihnen Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende alt sind und von Generation zu Generation überliefert wurden.

  • Erfüllen die Movements einen bestimmten Zweck?

    Die Tänze haben in dieser Form eine ganz andere Bedeutung als die, welche wir in unserer modernen westlichen Welt ihnen oft zuschreiben. Während westlich geprägte Zivilisationen ihre Weisheit durch Bücher weitergeben, diente Kunst – wie diese Heiligen Tänze – in der Antike der Vermittlung höheren Wissens und religiöser Weisheit.

  • Gibt es eine Choreographie?

    Jedes Movement verfügt über eine einzigartige Choreographie. Diese kann – je nach Movement – für alle Tänzer gleich sein oder variieren. Die Bewegungen werden vom Lehrer demonstriert und schrittweise von der Klasse einstudiert.

  • Nimmt die Tanzgruppe
    eine spezielle Formation ein?

    Die Tänzer formieren sich zu Beginn eines Movements in Reihen bestehend aus sechs Personen. Jedem Teilnehmer wird eine feste Position in der Formation zugewiesen, welche dieser im Laufe des Tanzes nicht oder nur temporär verlässt. Auch die jeweilige Spalte, in der sich der Tänzer befindet, ist bei Gurdjieff’s Movements von Bedeutung.

  • Welche Rolle kommt dem
    Einzelnen in der Gruppe zu?

    Jeder Teilnehmer wird als Teil eines größeren Ganzen verstanden. Der Tänzer ist ein kleines Zahnrad innerhalb einer übergeordneten Maschinerie, die im Verlauf des Movements oder eines Seminars eine eigene Wirkmächtigkeit erfährt. Aufgabe der Teilnehmer ist es, in sich die Kapazitäten zu mobilisieren, um den komplexen Anforderungen der Movements nach Präzision, Entspanntheit, Dynamik und Rhythmus zu entsprechen.

  • Woher kommt die
    Musik für die Tänze?

    Die Movements werden von einem Pianisten auf dem Klavier begleitet. Es wird auf überlieferte Kompositionen von Gurdjieff und seinen Schülern zurückgegriffen oder improvisiert. Das Zusammenspiel von Pianist, Tanzlehrer und Tänzern ist entscheidend für das energetische Niveau der Gruppe.

Gurdjieff Work Lamp Post in the Night
Enneagramm Gurdjieff Movements Seminare

Gurdjieff
Movements Seminare

In unseren Wochenend-Seminaren erhalten Sie einen Einblick in die Besonderheiten der Gurdjieff-Arbeit. Für eine Teilnahme sind keine Vorkenntnisse in dieser Disziplin oder anderer spiritueller Wege erforderlich.

Eine Teilnahme an den Gurdjieff Movements ist, besonders für Anfänger, eine äußerst intensive Erfahrung. Die Tänzer werden auf vielschichtige Weise mit ihren Illusionen konfrontiert und lernen, diesen aufrichtig zu begegnen und zu akzeptieren.

Anmeldung

Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt über das untenstehende Formular auf.

Enneagramm as the symbol of the Gurdjieff Work

Gurdjieff
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In unseren Wochenend-Seminaren erhalten Sie einen Einblick in die Besonderheiten der Gurdjieff-Arbeit. Für eine Teilnahme sind keine Vorkenntnisse in dieser Disziplin oder anderer spiritueller Wege erforderlich.

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Bei Interesse nehmen Sie bitte Kontakt über das untenstehende Formular auf.

Eine Teilnahme an den Gurdjieff Movements ist, besonders für Anfänger, eine äußerst intensive Erfahrung. Die Tänzer werden auf vielschichtige Weise mit ihren Illusionen konfrontiert und lernen, diesen aufrichtig zu begegnen und zu akzeptieren.

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